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Grün statt Tristesse: Mehr Aufenthaltsqualität für den Büsker Platz

Trostlos und trist: So haben nicht nur Gütersloher sondern auch Besucher den Büsker Platz empfunden, der durch seine zentrale Lage an der Friedrich-Ebert-Straße/Berliner Straße von vielen wahrgenommen wird. Das soll jetzt anders werden. Bis September wird hier ein grüner Platz mit einer schlichten funktionalen Gestaltung entstehen. "Als optische Aufwertung werden drei "Rasenfächer" mit zwei Stichwegen unter den Bäumen angelegt", sagt Dirk Buddenberg vom Fachbereich Grünflächen der Stadt Gütersloh. Die Arbeiten beginnen am Montag, 26. Juni.

(v. l.) Die Fachbereiche Stadtplanung, Tiefbau und Grünflächen arbeiten an der Umgestaltung des Büsker Platzes zusammen:  (vgl.) Michael Wewer, Klaus Meiertoberens und Dirk Buddenberg.
(v. l.) Die Fachbereiche Stadtplanung, Tiefbau und Grünflächen arbeiten an der Umgestaltung des Büsker Platzes zusammen:  (vgl.) Michael Wewer, Klaus Meiertoberens und Dirk Buddenberg.

Der Büsker Platz soll aufblühen: Mit 30 000 Frühjahrsblühern und zwar Blausternchen (Scilla siberica) auf einer  Rasenfläche von 400 Quadratmetern. Außerdem werden fünf Bäume  gepflanzt, die durch Bodenstrahler in Szene gesetzt werden. Der Platz erhält auch eine neue Sitzbank und eine Stadtuhr.

Wenn alles, was stört, wie Pflanzkübel, Bänke und  die City-Uhr entfernt oder verlegt sind, wird die Verkehrsfläche insgesamt reduziert, wobei die zukünftig zehn Stellplätze neu geordnet werden. Der Verkehr wird ebenfalls neu geführt, indem der Abbiegeverkehr zukünftig über den Knotenpunkt Friedrich-Ebert-Straße geleitet wird und die Mauerstraße nur noch zur Erschließung der Stellplätze dient.

Im Zuge der Gestaltung werden auch die Leitungen erneuert: Das betrifft den Regenwasserkanal und Abflüsse sowie die Versorgungsleitung der Netzwerkgesellschaft. Die Rad- und Gehwege sowie die Mauerstraße und die Stellplätze werden neu gepflastert. Diese Maßnahme im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes mit Ausbaukosten von rund 300 000 Euro wird zu 70 Prozent gefördert. Für die Anlieger fallen keine Erschließungskosten an.


Eine Meldung vom 14.06.2017


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